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Maronen-Kartoffeln

Essen010

Pro Person:
2 Kartoffeln (mittelgroß)
100 g  vorgekochte Maronen
Speise-Öl   (für eine Portion 2 Esslöffel, für jede weitere Portion 1 Esslöffel zusätzlich)
Salz
Pfeffer
2 Esslöffel Kräuter (z.B. Petersilie, Schnittlauch, Estragon, Rosmarin… jeweils separat oder Kombinationen davon)

Kartoffeln schälen und in Würfelchen schneiden (ca 1 cm Seitenlänge).
Maronen aus der Packung nehmen und “entkleben” – also jede einzelne vom Block lösen.
Bei Verwendung von frischen Kräutern diese putzen und fein schneiden.

Die Zugabe von Salz, Gewürzen und Kräutern hängt sehr von der individuellen Vorliebe ab.
Daher habe ich hier keine speziellen Angaben gemacht, um das Rezept nicht zu sehr festzulegen. Bitte nach eigenem Belieben zugeben, das Abschmecken ist hier im Rohzustand durch die vorgegarten Maronen bestens zu machen.

Alle Zutaten zusammen in eine Schüssel geben und gut mischen,
in eine ofenfeste Form füllen und im Backofen bei 200° C für 20 – 30 Minuten backen.
Die Backzeit hängt davon ab, welche Backform gewählt wird.

Goulaschsuppe

Zutatenmenge für ca. 6 Personen
Anmerkung: grundsätzlich halte ich solche Angaben für kritisch, da sie Essmenge sehr individuell ist und zudem nicht klar ist, ob die Suppe Hauptspeise oder Vorspeise ist 😉
Hier sind die Angaben für durchschnittlichen Hunger und Hauptspeise – dann allerdings mit Brot / glutenfreiem Brot als Beigabe.

(Angaben für Gemüsemenge bezieht sich auf durchschnittliche Größen, z.B. mittelgroße Kartoffel)
300 g  Sojawürfel (in getrocknetem Ausgangszustand gewogen)
500 ml  starke Gemüsebrühe zum Einweichen der Sojawürfel (Brühe wird danach weggegossen)
250 g  frische Champignons
6 Kartoffeln
2 rote Paprikaschoten
4 Tomaten
5 Zwiebeln
etwas Fett oder Öl zum Anbraten
500 ml  Gemüsebrühe (eventuell auf Glutenfreiheit achten)
500 ml  passierte Tomaten
1500 ml  braune Soße (mit vergetarischem Soßenpulver hergestellt. VORSICHT ist geboten, wenn die Suppe glutenfrei sein soll. Dann genau die Zutatenliste des Soßenpulvers beachten.)
4 Teelöffel Paprikapulver “edelsüß”
2 Esslöffel Sojasoße (kann meiner Erfahrung nach auch weg gelassen werden, wenn keine im Haus ist 😉  auch hier auf Gluten achten. Tamari ist auf jeden Fall glutenfrei)
3 Teelöffel Goulaschgewürz
nach Geschmack:
Paprikapaste
Pfeffer
Majoran
Kümmel

Sojawürfel in der starken Gemüsebrühe mindestens 15 Minuten einweichen. Es macht nichts aus, wenn sie länger in der Brühe liegen.
Zwiebeln schälen und in feine Würfelchen schneiden (hacken).
Champignons, Kartoffeln (geschält), Paprikaschoten, Tomaten säubern und in kleine Würfel schneiden.
Fett/Öl in einem großen Topf (der später alle Zutaten fassen soll) erhitzen und die abgetropften Sojawürfel (eventuell die Flüssigkeit etwas herausdrücken) etwas anbraten.
Dann die Zwiebeln dazu schütten und zusammen weiter braten, bis die Zwiebel leicht gebräunt sind.
Die Champignons samt anderem vorbereitetem Gemüse hinzugeben und unter Rühren alles zusammen anschmoren.
Die Gewürz-Zutaten einstreuen und das Tomatenmark einrühren.
Dann mit der Gemüsebrühe ablöschen.
10 – 15 Minuten bei mittlerer Hitze gar kochen.
Letztendlich die braune Soße und die Paprikapaste untermischen und eventuell noch etwas abschmecken (Die Würze und Schärfe einer Speise als gut zu befinden ist extrem individuell.)

 

Vegetarische Küchle

1 Becher Hüttenkäse
der Becher wird als Maßeinheit für die folgenden beiden Zutaten verwendet:
1 Becher Haferflocken (glutenfrei alternativ: Hirseflocken oder Reisflocken)
1 Becher Cornflakes (leicht zerdrückt)
3 Eier
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
eventuell Salz
Prise Pfeffer
Kräuter (nach eigenen Vorlieben – Schnittlauch, Petersilie, Estragon…..)
1 Esslöffel Gemüsebrühe-Pulver
Fett zum backen (vorzugsweise feste Fette – Kokosfett oder Palmfett (ökologisch, weil nachhaltig)

Die Zwiebeln fein hacken (in kleine Würflchen schneiden),
den Knoblauch durch die Presse drücken (oder ebenfalls fein hacken – falls man Knoblauch nicht mag, einfach weglassen)
Kräuter 1-3 Teelöffel (ganz nach belieben, nach Vorrat oder weglassen)
– frische Kräuter kleinschneiden
– oder getrocknete oder gefriergetrocknete Kräuter verwenden
Salz nur einsetzen, wenn nicht viel Gemüsebrühe-Pulver eingesetzt wird, sonst wird es zu salzig
Gemüsebrühe-Pulver ist wichtig (Menge abschmecken)
alle Zutaten in eine Schüssel geben und verrühren
(bei Verwendung eines elektrischen Rührers wird der Teig feiner bzw. “matschiger”, am Besten einfach einen Löffel/Kochlöffel nehmen. Ist aber Geschmackssache.)

Löffelweise in einer Pfanne als flache “Küchle” backen.
Auch der Bräunungsgrad kann ganz nach Belieben gewählt werden. Mindestens muss der Teig soweit gegart werden, dass er als Küchle zusammenhält.
Sollte der Teig zu trocken sein – das merkt man daran, dass er sich nicht als zusammenhängende Kleckse in die Pfanne bringen lässt – vorsichtig in einzelnen Esslöffel-Schritten Wasser zusetzen und verrühren.